Direktstrom aus Wind und Sonne
Zubau-Rechner 2027–2035 · Live

Ein Zubaustopp verdoppelt den Börsenstrompreis.Das Gegenteil dessen, was die EEG-Reform erreichen will.

Ziel der Reform

Strompreise senken, spürbar ab den 2030er Jahren.

BMWE zu EEG-Novelle und Netzpaket, Kabinett 29.07.2026

Wirkung, wenn der Zubau ausbleibt

SMARD 2024/25 · Monitoringbericht EWI/BET 2025 · Formelmodell netzdienlicher Zubau
Kapitel 1 · Der Mechanismus

Je mehr Wind und Sonne, desto billiger der Strom

Jeder Punkt ist ein Tag 2025, rot die Regression über 8.760 Stunden. Rechts als Treppe, 2025 kräftig, 2024 blass: Das Muster wiederholt sich.

Ø Preis je EE-Anteil · €/MWh
In 573 Stunden war der Preis 2025 negativ.

Zehn Prozentpunkte mehr Erneuerbare senken den Börsenpreis um rund 21 €/MWh. Weniger Zubau heißt: mehr teure Stunden.

Kapitel 2 · Der Tag

Gleicher Verbrauch, ein Drittel des Preises

Der durchschnittliche Tag aus 17.544 Stunden 2024/25. Oben der Stromverbrauch Deutschlands nach Wind, Photovoltaik und dem Rest aus Kohle, Gas, Biomasse, Wasser und Importen, unten der Börsenpreis. Der Preis folgt nicht dem Verbrauch, sondern dem Rest. Die Sonne macht den Unterschied.

WindPhotovoltaikRest (Residuallast)Börsenpreis

Kapitel 3 · Das Jahr

Die Solarstunden sind die billigsten Stunden des Jahres

Börsenpreis 2025 je Zeitfenster und Monat. Von März bis September ist der Mittag grün, teuer bleiben Abende und Winter: die Zeiten für Windkraft, Speicher und Verschiebung.

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Kapitel 4 · Das Modell

Von der Residuallast zum Preis

40 Residuallast-Klassen aus 17.544 Stunden, jede mit gemessenem Mittelpreis. Neue Wind- und Solaranlagen senken die Residuallast, der Preis rutscht nach links. Ohne Zubau wandert er nach rechts oben.

Kapitel 5 · Der Rechner

Was ein Zubaustopp bis 2035 kostet

Stopp nach 2026 gegen Zubaupfad. Ungesteuert mit Abregelung der Überschüsse, netzdienlich in teure Stunden verschoben: eine Obergrenze ohne Speicherkosten.

Stichjahr2030
Ausbautempo ab 2027100 %
100 % = Systempfad der Studie. Weniger = gebremster Zubau.
Netzdienlich · Börsenpreis
0
Ungesteuert · Börsenpreis
0
Jahresreihe · Zubaustopp gegenüber netzdienlichem Zubau
Mehrkosten = Preisabstand × VerbrauchZeile antippen setzt Stichjahr
Annahmen anpassen · alles rechnet sofort neu+
Verschiebung und Abregelung
Zeitlich verschiebbarer Anteil100 %
100 % ist die idealisierte Obergrenze, konservativ sind 50 bis 75 %.
Mehrertrag hebt nur Anlagen ab 2027
Rechenweg und Grenzen
Preiskurve17.544 Stunden SMARD 2024/25 in 40 Residuallast-Klassen (Verbrauch minus Wind und PV) mit Preis, Last und Erzeugungsprofil, linear interpoliert.
Zubau und PreisNeue Anlagen erzeugen nach Technikprofil, ungesteuert mit Abregelung, netzdienlich in die teuersten Stunden verschoben. Mehrkosten = Preisabstand × Verbrauch plus Finanzierung.
GrenzenEingefrorener Zubau bei wachsender Nachfrage löste real Gegenreaktionen aus. Netzdienlich ohne Speicherkosten. Preise und Kraftwerkspark wie 2024/25, ab 2031 Extrapolation. Börsen- ist nicht Endkundenpreis.
Quellen
BNetzA / SMARD Stromverbrauch, Erzeugung, Day-Ahead-Preise DE-LU, stündlich 2024/25. Auswertungen 2024/25 Korrelation, Zeitfenster, Formelmodell netzdienlicher Zubau 2035. Monitoringbericht EWI/BET 2025 Korridor Bruttostromverbrauch 2030: 600–700 TWh. Ziel der Reform BMWE zu EEG-Novelle und Netzpaket, u. a. ZDFheute 29.07./05.08.2026.
Stand September 2026Rechenfall · keine Marktprognose

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