Planung & Analyse

Jede Projektidee benötigt eine Analyse. Wir werten Geodaten aus, finden geeignete Projektstandorte und erstellen Wirtschaftlichkeitsberechnungen. Dafür betrachten wir E-Ladeparks, Batteriespeicher, Wärmenetze und Wind-/Solarkraftwerke für ein lokales Gesamtsystem.

Daten müssen richtig ausgewertet und interpretiert werden. Seit 5 Jahren erstellen wir Klimaschutzkonzepte und die kommunale Wärmeplanung im Einzugsbereich von mittlerweile 13 Millionen Einwohnern in Deutschland.

Unsere Leistungen

  • Beschaffung relevanter Geodaten, Durchführung einer
    Flächenanalyse auf Basis von raumplanerischen
    Restriktionen, der Netzinfrastrukturdaten und technischer
    Realisierbarkeit

  • Identifikation und Konzeption konkreter Projektstandorte

  • Erzeugungs-/Verbrauchs- und Wirtschaftlichkeitsberechnungen

  • Erstellen von Klimaschutzkonzepten und Wärmeplänen

Referenzen u.a.

Kommunaler Energierechner · Live

All-Electric Check
Musterstadt

Wie viel Energie verbraucht die Kommune heute über alle Sektoren – und wie viel Strom braucht sie, wenn Wärme, Verkehr und Industrie vollständig elektrifiziert sind? Gerechnet mit bundesweiten Pro-Kopf-Benchmarks, verglichen mit der lokalen Erzeugung aus Wind und Photovoltaik.

All-Electric-Modell v2 · Pro-Kopf-Benchmark DeutschlandJahresbilanz · GWh
Status quo

Endenergie heute

Strom, Wärme und Verkehr zusammen

Endenergie heute0GWh/a
All-Electric

Strombedarf elektrifiziert

Wärmepumpen, E-Mobilität, Prozesswärme

Zielstrom0GWh/a
Stromlücke0GWh
Lokale Erzeugung0GWh0 %
Kugelflächen proportional zur EnergiemengeGleicher Maßstab links und rechts
Energiefluss

Woher kommt der Zielstrom, wohin fließt er?

Lokale Erzeugung und Netzbezug, verteilt auf die drei Sektoren – bilanziell pro Jahr.

Wind · PV · Netzbezug → Reststrom · Wärme · VerkehrGWh/a
Sektoren

Heute und elektrifiziert

Elektrifizierung ersetzt Brennstoffe durch effizientere Technik: Der Energiebedarf sinkt, der Strombedarf steigt.

Faktor = Strombedarf elektrifiziert ÷ Endenergie heutePro Sektor
Berechnungsgrundlagen
Endenergie heuteRund 2.450 TWh bei 83,5 Mio. Einwohnern: Strom 526 TWh (6,30 MWh/Kopf, inkl. Netzverluste), Wärme aus Gas, Öl, Fernwärme und Biomasse 1.180 TWh (14,13 MWh/Kopf), Kraftstoffe im Landverkehr 740 TWh (8,86 MWh/Kopf). Summe 29,3 MWh/Kopf.
All-Electric-Ziel1.288 TWh Strom (15,43 MWh/Kopf): Reststrom 4,75 MWh nach Effizienzgewinn, Wärme 7,86 MWh (Wärmepumpen COP ≈ 3, Prozesswärme über 200 °C direktelektrisch), Verkehr 2,82 MWh (Elektroantrieb rund dreimal effizienter als Verbrenner).
Erzeugung und GrenzenWind 2.200 Volllaststunden (1 MW ≈ 2,2 GWh/a), PV 950 Volllaststunden (1 MWp ≈ 0,95 GWh/a). Jahresbilanz ohne Gleichzeitigkeit, Speicher und Netzengpässe. Flugverkehr und nicht-energetischer Verbrauch nicht enthalten.
Quellen: AGEB Energiebilanz, BMWK LangfristszenarienRichtwerte
Energiewende-Status 2025 / 2026 (Amtliche Daten)

Erneuerbare Energien Ranking der Bundesländer

Sortiert nach Anteil am Bruttostromverbrauch (bilanzieller Deckungsgrad) und Erzeugung mit exakt maßstabsgetreuem Vergleich.

Spitzenreiter (#1) Schleswig-Holstein 185,2% Deckungsgrad
Deutschland Ø 56,0% / 59,4% Verbrauch / Erzeugung
BNetzA Netzentgelt-Korrelation 2025 / 2026

EE-Erzeugungsanteil vs. Regionale Netzentgelte (ct/kWh)

Vergleich der Erneuerbaren-Quote mit den lokalen Stromnetznutzungskosten. Hoher EE-Ausbau erforderte lokal starke Netzinvestitionen.

Y: Netzentgelt (ct/kWh)X: EE-Anteil Erzeugung (%)
Sonder-Analyse

Metropolregion Ruhr (Ruhrgebiet)

Westnetz / NRW
EE-Erzeugung11.2%
Netzentgelt 2025/2614.1 ct/kWh

Das Ruhrgebiet (Netzgebiet Westnetz / NRW) hat wegen hoher Industriedichte & Strombedarfs einen niedrigen EE-Eigenerzeugungsanteil (11,2%). Das Verteilnetz bedient massive Lastkonzentrationen.

Quellen & Methodik

Statistische Ämter der Länder (Arbeitskreis UER), AEE / Föderal-Erneuerbar, BDEW, Bundesnetzagentur (Netzentgelte 2025/2026) & Fraunhofer ISE (Energy-Charts.info). Stand: 2025 / 2026.

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