Sonnenfinsternis · Energiegeschichte Solar

Die Sonne hatten wir schon einmal.

Dann wurde die deutsche Solarindustrie abgewürgt, mit Ansage und per Gesetz. Wer damals regiert hat, was es gekostet hat und warum 2026 dieselbe Debatte von vorn beginnt.

Beschäftigte in der Solarbranche156.700Höchststand bis heute
2011
Scrollen
Kapitel 1 · Der Hochlauf
Zubau MWBeschäftigte
Zubau 200038MW
Beschäftigte 20008.800
Zuständig fürs EEGJürgen TrittinGrüne · Umweltminister
2000

Ein Gesetz startet eine Industrie.

Am 1. April 2000 tritt das Erneuerbare-Energien-Gesetz in Kraft. Das Datum war kein Scherz, auch wenn manche es bis heute dafür halten. Solarstrom bekommt 99 Pfennig pro Kilowattstunde, garantiert für 20 Jahre. Dazu kommt das 100.000-Dächer-Programm mit günstigen KfW-Krediten.

Im ersten Jahr kommen 38 Megawatt dazu. In der Branche arbeiten 8.800 Menschen.

Kanzler Gerhard Schröder · SPDUmweltminister Jürgen Trittin · Grüne
2004 bis 2008

Deutschland baut eine Weltindustrie. Vorübergehend.

Das EEG 2004 hebt die Solarvergütung an: 45,7 Cent pro Kilowattstunde, für Dachanlagen bis zu 11,7 Cent mehr. Investoren, Fabriken und Handwerk ziehen nach, vor allem in Ostdeutschland.

Der jährliche Zubau verdreifacht sich. Die Beschäftigung steigt von 35.400 (2004) auf 88.500 (2008).

Umweltminister Trittin, ab Nov. 2005 Sigmar Gabriel · SPDab 2005 Kanzlerin Angela Merkel · CDU
2010 bis 2011

Rekord: 7.963 Megawatt in einem Jahr.

Die Modulpreise fallen stark, bis 2012 auf weniger als die Hälfte. Umweltminister Röttgen kürzt die Vergütung 2010 um bis zu 16 % und 2011 um 13 %. Der Ausbau läuft trotzdem weiter. Das gilt in Berlin, je nach Ministerium, als Erfolg oder als Problem.

2011 arbeiten 156.700 Menschen in der deutschen Solarbranche. Das ist der Höchststand bis heute.

Kanzlerin Angela Merkel · CDUUmweltminister Norbert Röttgen · CDU
2012

Die Bremse wird gezogen.

Die PV-Novelle kürzt die Vergütung um 20 bis 29 %, dazu kommt jeden Monat ein weiteres Minus. Sie gilt rückwirkend ab dem 1. April 2012. Wieder ein 1. April, diesmal ohne Pointe. Wirtschaftsminister Rösler (FDP) wollte den Zubau auf 1 Gigawatt pro Jahr deckeln. Der Kompromiss im Vermittlungsausschuss: Bei 52 Gigawatt endet die Förderung ganz.

Im August 2012 bricht der Zubau auf 320 Megawatt ein. Der neue Umweltminister sagt dazu im Bundestag:

Das zeigt, dass unser gemeinsames Gesetz anfängt zu wirken.

Peter Altmaier, 11.09.2012

Umweltminister Röttgen, ab 22. Mai Altmaier · CDUWirtschaftsminister Philipp Rösler · FDP
2013 bis 2015

Der Zubau stürzt um 82 % ab.

2015 kommen nur noch 1.415 Megawatt dazu, 2011 waren es 7.963. Das EEG 2014 legt einen Ausbaukorridor von 2,4 bis 2,6 Gigawatt fest und wird selbst unterboten. Neue Anlagen über 10 kW zahlen seit August 2014 anteilig EEG-Umlage auf Strom, den sie selbst verbrauchen: erst 30 %, ab 2017 40 %. Die Branche nennt das „Sonnensteuer“. Fällig wird sie für Strom, der das eigene Dach nie verlassen hat.

Im Juli 2013 meldet Conergy Insolvenz an. Solon, Q-Cells, Sovello und das First-Solar-Werk in Frankfurt (Oder) sind da schon insolvent oder geschlossen.

Umweltminister Altmaier bis Dez. 2013danach Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel · SPD
2017

Tiefpunkt: 39.900 Arbeitsplätze.

Das sind drei von vier Solarjobs weniger als 2011. Im Mai 2017 meldet SolarWorld Insolvenz an, Deutschlands letzter großer Solarkonzern.

Danach ist die Windkraft dran. Man kannte das Verfahren ja inzwischen. 2019 kommt an Land 80 % weniger Leistung dazu als 2017, in der Windindustrie gehen zeitweise über 40.000 Arbeitsplätze verloren.

Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries · SPDab März 2018 Peter Altmaier · CDU
2020 bis 2023

Neustart, aber ohne Fabriken.

Im Juni 2020 fällt der 52-Gigawatt-Deckel, kurz bevor er greift. Das EEG 2023 unter Robert Habeck setzt das Ziel von 215 Gigawatt bis 2030. 2023 werden 15.438 Megawatt gebaut, die Branche zählt wieder 104.500 Beschäftigte.

Die meisten arbeiten in Installation, Betrieb und Wartung. Die Fabriken, die 2012 niemand halten wollte, stehen inzwischen in China: Dort entstehen über 80 % aller Fertigungsstufen.

Wirtschaftsminister Altmaier bis Dez. 2021dann Robert Habeck · Grüne, Kanzler Olaf Scholz · SPD
2024 bis 2025

Rekord. Dann kommt Katherina Reiche.

2024 werden 17.397 Megawatt gebaut, so viel wie nie zuvor. Seit dem 6. Mai 2025 ist Katherina Reiche (CDU) Wirtschaftsministerin. Im August 2025 sagt sie, neue kleine Solaranlagen rechneten sich „schon heute im Markt“ und bräuchten keine Förderung.

Der Markt nimmt sie beim Wort: Bei Eigenheimen sinkt der Zubau 2025 um rund ein Viertel. Meyer Burger, einer der letzten großen Solarhersteller im Land, stellt im September 2025 den Betrieb ein.

Kanzler Friedrich Merz · CDUWirtschaftsministerin Katherina Reiche · CDU
2026

Die nächste Sonnenfinsternis ist angekündigt.

Am 29. Juli 2026 beschließt das Kabinett die EEG-Novelle. Neue kleine Anlagen bekommen ab 2027 keine dauerhafte Einspeisevergütung mehr, nur noch eine Übergangszahlung für 36 Monate. Neue Dachanlagen unter 100 kW dürfen höchstens 50 % ihrer Leistung einspeisen. In Netzengpass-Gebieten gibt es weniger Entschädigung, wenn Anlagen abgeregelt werden.

Wir beenden die Vergütung für Anlagen, die aufgrund ihrer hohen Renditen ohnehin gebaut würden.

Katherina Reiche, 29.07.2026

Gebaut werden sie gerade deutlich seltener: Bei kleinen Dach- und Gewerbeanlagen liegt der Zubau schon über 40 % unter 2024. Insgesamt kommen von Januar bis September 12.762 Megawatt dazu. Der Bundestag entscheidet voraussichtlich Mitte November.

Wirtschaftsministerin Katherina Reiche · CDU
Kapitel 2 · Die Pleitewelle

Zwölf Lichter gehen aus.

Zwischen 2011 und 2018 verschwindet fast die gesamte deutsche Solarfertigung. Was danach neu aufgebaut wird, schließt 2024 und 2025 gleich wieder. Die Lichter gehen in Bitterfeld-Wolfen, Frankfurt (Oder) und Freiberg aus. Angeschaltet werden sie in China.

Quellen: proplanta-Chronologie der Solar-Pleitewelle · Solarserver · pv-tech · SolarWorld-Geschäftsbericht 2016 · t-online · pv magazine 02.06.2025 · Der Aktionär
Kapitel 4 · Déjà-vu

2012 und 2026 folgen demselben Muster.

Sonnenfinsternisse lassen sich auf die Minute vorausberechnen. Politische auch, man muss nur die Bauteile von 2012 kennen.

Kapitel 4 · Wer heute verantwortlich ist

Die Ministerin, die über den nächsten Zubau entscheidet.

Peter Altmaier ist im Ruhestand. Zuständig ist heute Katherina Reiche, Ministerin für Wirtschaft und Energie. Ihr Kurs, in einem Satz: weniger Geld für Strom vom eigenen Dach, mehr Geld für Gas.

Im Amt seit 6. Mai 2025

Katherina Reiche

ParteiCDU, Kabinett Merz

1998–2015Bundestagsabgeordnete, zeitweise Staatssekretärin im Umwelt- und im Verkehrsministerium

2015–2019Hauptgeschäftsführerin des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU)

2020–2025Vorstandschefin der Westenergie AG, einer Tochter des Energiekonzerns E.ON, und Vorsitzende des Nationalen Wasserstoffrats

Ihre Agenda in Zahlen

Bremse für Solar

    Geld für Fossiles

      Zur Einordnung: Das Ziel von 80 % Ökostrom bis 2030 bleibt im Entwurf stehen. Der Monitoringbericht, den Reiches eigenes Ministerium bestellt hat (EWI/BET, September 2025), hält weiterhin „ein hohes Tempo beim Ausbau“ für nötig. Das Ziel bleibt also, nur der Weg dorthin wird schmaler.

      Quellen: ZDF 15.09.2025 · photon.info / t-online 02.10.2026 · t-online/AFP 28.06.2026 · BSW-Solar 19.07.2026 · ZfK 27.02.2026 · pv magazine 29.07.2026 · Euronews 08.04.2026 · BSW-Solar 06.01.2026
      Kapitel 5 · Das Wettbewerbs-Argument

      Klingt schlau. Lässt aber die Hälfte weg.

      Die Ludwig-Erhard-Stiftung stützt Reiches Kurs. Ihr Vorsitzender Roland Koch, früher hessischer Ministerpräsident, schreibt am 16. Oktober 2026: Nach einem Vierteljahrhundert EEG sollen die Erneuerbaren ihre Markt- und Systemrisiken selbst tragen. Das klingt nach Ordnungspolitik, ist aber nur die halbe.

      Gewinne und Risiken gehören in einer marktwirtschaftlichen Ordnung zusammen.

      Roland Koch · „Erhard heute“, Ludwig-Erhard-Stiftung, 16.10.2026
      So gemeint

      Nur die Erneuerbaren sollen ihre Risiken selbst tragen.

      Konsequent zu Ende gedacht

      Gewinne und Risiken gehören zusammen, und zwar für alle Energieträger. Auch für Kohle, Gas und Atom. Das wäre allerdings ein deutlich längerer Aufsatz geworden.

      Wo Koch recht hat

      Strom muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort entstehen. Speicher und Flexibilität sollten belohnt werden.

      Negative Strompreise sind ein echtes Problem für das System.

      Er schreibt selbst: „Der Weg zur Stromversorgung auf der Basis regenerativer Energien ist richtig und unumkehrbar.“

      Was in seinem Text fehlt

      Die Umweltkosten von Kohle, Gas und Atom, die alle bezahlen

      70 Jahre staatliche Förderung für Kohle und Atom

      Ein CO₂-Preis, der nur etwa ein Viertel des tatsächlichen Klimaschadens abdeckt

      Neue Gaskraftwerke bekommen von seiner Regierung feste Zahlungen fürs Bereitstehen, bezahlt per Umlage. Gewinn gesichert, Risiko beim Stromkunden.

      Die Abhängigkeit von Importen, die mit der Sperrung der Straße von Hormus gerade wieder teuer wird

      Kochs eigene Zahl · Netzengpass-Management 2025: rund 3,08 Mrd. €
      435 Mio.1,18 Mrd. €1,37 Mrd. €
      Entschädigung Ökostrom-Anlagen: 14 %Redispatch mit konventionellen Kraftwerken: 38 %Reservekraftwerke, Kohle, Gas und Öl: 44 %Countertrading: 3 %

      Koch nennt die 3,08 Milliarden und die 435 Millionen für Ökostrom-Anlagen. Den Rest der Rechnung nennt er nicht: Rund 83 % der Engpasskosten gehen an konventionelle Kraftwerke. Wer hier Risiken neu verteilen will, könnte beim größeren Posten anfangen.

      Bundesregierung, Antwort auf Kleine Anfrage, Drucksache 21/7804 · Bundesnetzagentur/SMARD 2026
      Die Streifen aus unserem Logo

      Jedes Jahr ein Streifen. Diese Rechnung steht auf keiner Stromrechnung.

      Blau steht für kühle Jahre, Rot für warme. Die Schäden durch Kohle, Gas und Atom bezahlen alle: über Steuern, Krankenkassen, Ernteausfälle und Hochwasser. Auf der Stromrechnung stehen sie nicht. Dort wären sie auch schlecht fürs Geschäft.

      Kapitel 6 · Die versteckten Kosten

      Braunkohle verursacht 43-mal so hohe Umweltkosten wie Wind.

      Das Umweltbundesamt hat ausgerechnet, welche Schäden jede Kilowattstunde Strom verursacht: für Klima, Gesundheit und Umwelt. Wer diese Kosten weglässt, vergleicht keine Marktpreise. Er vergleicht Rechnungen, bei denen die Hälfte der Posten fehlt.

      Ihre Stromrechnung
      Umweltkosten in Eurocent pro kWh, Preisbasis 2025, bei 345 € pro Tonne CO₂ · UBA-Methodenkonvention 4.0 (2026) · Wind: nach Erzeugung gewichtetes Mittel aus an Land und auf See
      CO₂-Preis · Was eine Tonne kostet und was dafür bezahlt wird
      rund 85 €
      rund 85 €bezahlt im EU-Emissionshandel (Oktober 2026)
      350 €Klimaschaden pro Tonne laut Umweltbundesamt (Empfehlung 2026, Preisbasis 2025)

      Nur etwa ein Viertel des Klimaschadens steckt also im Preis. Den Rest bezahlen alle, vor allem die, die heute noch nicht wählen dürfen. Gewichtet man alle Generationen gleich, liegt der Schaden laut UBA bei 1.000 € pro Tonne.

      Kapitel 6 · Die Förderung

      672,8 Milliarden Euro für Kohle und Atom. Mehr als viermal so viel wie für Erneuerbare.

      Staatliche Förderung von 1970 bis 2016, inflationsbereinigt, für Strom und Wärme: Finanzhilfen, Steuervergünstigungen und Regelungen außerhalb des Haushalts. Bei den Erneuerbaren ist die EEG-Umlage voll mitgezählt. Ein Block steht für 10 Milliarden Euro.

      Nur beim Strom: 472 Milliarden Euro für Kohle und Atom, 125 Milliarden für Erneuerbare. Auch so knapp das Vierfache.

      FÖS im Auftrag von Greenpeace Energy: „Was Strom wirklich kostet“, 2017 · reale Werte, Preisbasis 2016
      Kapitel 6 · Atomkraft

      Der Strom ist weg. Die Rechnung bleibt.

      Kapitel 6 · Kohle und Gas

      Bezahlt hat der Staat, nicht der Markt.

      Kohleausstieg, Gaskrise, Ewigkeitslasten: Jeder dieser Posten ist eine staatliche Unterstützung für fossile Energie. Einige davon hat die aktuelle Regierung neu beschlossen.

      66,2Mrd. €
      Klimaschädliche und teilweise klimaschädliche Subventionen (2024)
      16,5Mrd. €
      EEG-Kosten aus dem Bundeshaushalt (2025)

      Klimaschädliche Subventionen sind rund viermal so hoch wie das, was das EEG den Bundeshaushalt kostet. Darunter das Dieselprivileg mit 6,5 Mrd. € und die Steuerbefreiung für Kerosin mit 7 Mrd. €. Die Kreisflächen entsprechen den Beträgen.

      FÖS für die Bertelsmann Stiftung: Klima-Subventionsbericht 2026 · ZfK 12.01.2026
      Kapitel 7 · Abhängigkeit

      Und dann kam Hormus.

      Seit Anfang März 2026 ist die Straße von Hormus wegen des Iran-Kriegs weitgehend gesperrt. Durch sie gehen rund ein Viertel des Öl-Seehandels und ein Fünftel des LNG-Handels. Wer gerade jetzt den Solarausbau bremst, setzt bei der Versorgungssicherheit auf eine Meerenge im Persischen Golf. Man kann das Wettbewerb nennen.

      Ölpreis Brent · Spitze Ende April 2026126$/BarrelIm März schon fast 120 Dollar. Ende 2025 waren es rund 61 Dollar.
      Gaspreis TTF · 13.10.202687,20€/MWhSo hoch wie seit Ende 2022 nicht mehr.
      Fossile Energieimporte · 202469Mrd. €Dieses Geld fließt jedes Jahr ins Ausland. Solarstrom vom Dach oder aus dem Nachbarort hält es im Land.
      IEA · DIW aktuell 2026 · CNN 30.04.2026 · energynewsmagazine 13.10.2026 · AG Energiebilanzen 2025

      Erneuerbare senken außerdem den Börsenstrompreis für alle. Laut Agora Energiewende und Aurora (Juni 2025) drückt der geplante Ausbau den Großhandelspreis bis 2030 um rund 20 €/MWh, also um bis zu 23 %. Wird der Ausbau gekürzt, fällt diese Ersparnis deutlich kleiner aus. Eine Aurora-Studie für EnBW kommt mit anderen Annahmen zur Stromnachfrage zu einem anderen Ergebnis.

      Fazit · Nach der Finsternis

      Echter Wettbewerb heißt: Jede Energie bezahlt ihre eigene Rechnung.

      Nach jeder Sonnenfinsternis kommt die Sonne zurück. Die Frage ist nur, wie lange es dunkel bleibt. Der Solarcrash ab 2012 hatte zwei Ursachen: billige Module aus China und eine Politik, die den Heimatmarkt abrupt abgewürgt hat. Über 100.000 Arbeitsplätze gingen verloren. Die erste Ursache lag in Peking. Die zweite lag in Berlin, und die lässt sich abstellen.

      „In einer Demokratie sind Korrekturen zum Glück zu jedem Zeitpunkt möglich.“
      Katherina Reiche, 29.07.2026 · Wir nehmen sie beim Wort.
      01Alle Kosten einpreisenEin CO₂-Preis, der näher an den Schadenskosten liegt. Klimaschädliche Subventionen von 66,2 Mrd. € im Jahr abbauen, bevor man beim Dach des Nachbarn spart.
      02Verlässlichkeit statt Stop-and-go2012 hat gezeigt, was abrupte Brüche anrichten. Reformen brauchen lange Übergänge. Ein Markt, der abstürzt, ist kein Wettbewerb, sondern ein Unfall.
      03Netze bauen statt Anlagen abregelnEngpässe sind ein Problem der Netzplanung. Sie sind kein Grund, den günstigsten Strom zu bremsen.
      04Energie lokal machenSolarstrom vom Dach und aus dem Nachbarort hält Wertschöpfung, Handwerksjobs und Geld vor Ort, statt 69 Mrd. € für Importe ins Ausland zu schicken.
      ↓ Faktenblatt als PDF
      Lasst uns Energie lokal machen!
      Quellen und Methodik · Stand 18. Oktober 2026

      Zubau 2000–2025: Fraunhofer ISE/Energy-Charts auf Basis des Marktstammdatenregisters (Stand Januar 2026). Durch Nachmeldungen liegen die Werte für einzelne Jahre über den damals gemeldeten Zahlen. 2026: Bundesnetzagentur, Januar bis September, vorläufig. Die Bundesnetzagentur zählt netto und liegt meist 1 bis 1,5 GW unter den ISE- oder BSW-Werten. Beschäftigte: GWS/DLR für das BMWK, Februar 2025, der Wert für 2023 ist vorläufig. Die Förderbeträge haben unterschiedliche Zeiträume und Preisbasen und sind nur innerhalb einer Studie vergleichbar. Klimastreifen: #ShowYourStripes, Ed Hawkins, University of Reading (CC BY 4.0).

        Holen wir die Sonne zurück.

        Faktenblatt als PDF ↓Kontakt