Eine Familie, ein Haus, zwei Autos. Mit genau diesem Haushalt rechnen wir auf dieser Seite alles durch.
140 m², drei Personen, zwei Autos mit zusammen 20.000 km im Jahr: Erdgas im Keller, Diesel in der Einfahrt, Strom zum Marktpreis.
Status quo mit den heutigen Preisen gerechnet: Erdgas 14,0 ct/kWh, Diesel 2,50 €/l, Strom 33,2 ct/kWh im Ø des deutschen Marktes. Fahrleistung: 20.000 km im Jahr für beide Autos zusammen, also je 10.000 km. Erdgas nach typischem Heizverlauf über das Jahr verteilt, Strom und Diesel gleichmäßig. Alle weiteren Annahmen stehen am Ende der Seite.
Strom aus dem Solarbatteriekraftwerk nebenan: 10 ct/kWh Arbeitspreis im Lokaltarif, 20 Jahre fest.
140 m², drei Personen, zwei Autos mit zusammen 20.000 km im Jahr. Nur die Energie dahinter ist unterschiedlich.
Annahmen zu allen Rechnungen auf dieser Seite: Arbeitspreis im Lokaltarif 10 ct/kWh, fest von 2027 bis 2046. Netzentgelte, Steuern und Abgaben vor Ort pauschal 18 ct/kWh, in allen Varianten gleich angesetzt: Ändern sie sich, trifft das Haushalte mit und ohne Lokaltarif gleich und die Ersparnis bleibt unverändert. Status quo als Vergleichsbasis: Energiepreis-Anteil (Beschaffung und Vertrieb) im Ø Haushaltsstrompreis in Deutschland 2026 von 15,17 ct/kWh, zusammen mit Netz, Steuern und Abgaben also 33,2 ct/kWh gegenüber 28,0 ct/kWh im Lokaltarif; je nach Quelle und Vertrag liegt der Ø Haushaltspreis derzeit zwischen etwa 31 und 36 ct/kWh. Ab 2027 fortgeschrieben mit dem gewählten jährlichen Anstieg; 5,7 % entspricht dem Mittel 2015 bis 2026. Der Rückblick 2015 bis 2026 zeigt denselben Bestandteil Beschaffung und Vertrieb, die Preisspitze 2022/2023 dient nur der Einordnung und geht in keine Ersparnis ein. Verbrauch: Haushalt 3.500 kWh, zwei E-Autos 20.000 km × 18 kWh/100 km = 3.600 kWh, Wärmepumpe 140 m² bei JAZ 3,2 ≈ 5.000 kWh, Klimaanlage ≈ 800 kWh. Fossiler Vergleich mit denselben Fahrleistungen und demselben Haus: zwei Diesel mit 6,5 l/100 km, 20.000 km = 1.300 l/Jahr zu 2,50 €/l; Gasheizung für denselben Wärmebedarf von 16.000 kWh (5.000 kWh × JAZ 3,2) bei 90 % Nutzungsgrad ≈ 17.780 kWh Erdgas zu 14 ct/kWh brutto; Haushaltsstrom und Klimaanlage im fossilen Haus zum Marktpreis. Diesel- und Gaspreis wahlweise konstant oder mit dem gewählten Marktanstieg (z. B. durch steigenden CO₂-Preis). Nicht enthalten: Anschaffung, Wartung, Kfz-Steuer, Schornsteinfeger, Förderungen. Fazit: Jahreswerte als Mittel über 2027 bis 2046. Zusätzliche Kaufkraft der Kommune = eingesparte Energiekosten, Anzahl Haushalte frei gewählt (Standard 2.000), jeder Haushalt wie das gewählte Beispielhaus. Ohne Grundpreis, gleichbleibender Verbrauch, keine Abzinsung. Beispielrechnung, kein Angebot.
Alles bisher Gerechnete gilt nach heutigem Recht: ohne Energy Sharing und ohne eigene Anlage auf dem Dach. Beides drückt den Preis noch einmal deutlich.
Eine Energiegemeinschaft verbindet, was heute noch getrennt ist: Dächer, die sich selbst optimieren, große Anlagen, die im Sommer einspeisen und verkaufen, und Nachbarn, die den Strom direkt nebenan abnehmen.
Energy Sharing ist in Deutschland noch nicht geregelt. In Österreich laufen damit bereits über 9.600 Energiegemeinschaften.
Annahmen Teil 3: Energy Sharing nach österreichischem Vorbild. Dort sinkt in einer lokalen Erneuerbare-Energie-Gemeinschaft der Arbeitspreis des Netznutzungsentgelts um 57 %, dazu entfallen Elektrizitätsabgabe und Erneuerbaren-Förderbeitrag. Auf Deutschland übertragen: 57 % auf einen angenommenen Netzentgelt-Arbeitspreis von 9,5 ct/kWh, also −5,4 ct, plus Wegfall der Stromsteuer von 2,05 ct netto, also −2,4 ct brutto. Aus 28,0 ct/kWh im Lokaltarif werden so rund 20,2 ct/kWh. Mit eigener PV auf dem Dach: 35 % Eigenverbrauch zu 8 ct/kWh Vollkosten, der Rest aus der Gemeinschaft, ergibt rund 15,9 ct/kWh. Alles Beispielrechnung auf Basis der Verbräuche und Preise vom Rest dieser Seite, kein Angebot. Für Energy Sharing fehlt in Deutschland bislang die gesetzliche Grundlage.
Die Möglichkeiten, Energie auf dem Stadtgebiet zu produzieren sind ansonsten begrenzt.
Wie wir denken: Der Film über ansvar2030